Passthor Davids neue Schreibweise

Traditioneller Weise, also nach jüdisch-katholischer Tradition, wird der “Pastor der Kirche” mit dem Schafhirten verbildlicht. Der “Deutsche Schäferhund” ist der “Pastor Alemán” auf Spanisch.

Das Bild vom “Lieben Gott” als Hirten, bzgl. aller seiner auf der Weltkugel gefangenen Lebenwesen, mag ja noch irgendwie metaphorisch nachvollziehbar sein, bzgl. der Beziehung eines “Menschens” zu “seiner Gemeinde” ist diese Bezeichnung, nun, sagen wir mal: sehr unschmeichelhaft; erstaunlich, daß sie Pastoren selber als Hirten ihren Schäfchen gegenüber bezeichnen, denn es müsste jedem auffallen, daß aus Sicht der Schafe “ihr Hirte” ein Parasit und Gefängniswärter ist.

Millionen Jahre lang waren die Schafe fähig, zu überleben, ihr Futter zu finden und ihre Art zu erhalten, und nun sollen sie einen beschützenden Hirten bauchen, der sie zu den fruchtbaren Wiesen führt? Sie dafür schehrt (fast hätte ich “Schär-t” geschrieben), ißt, häutet, ihre Milch trinkt und sie bei Zeiten auch alle auf einmal dem Metzger überantwortet, um mit neuen Schafen die nächste Wanderung zu machen. Wären die Schafe heilfroh nach Äonen der ständigen Bedrohung der vollständigen Ausrottung durch die böse Natur zu stehen, da sie jetzt im Schutze ihres Hirten ein glückliches und selbstbestimmtes Leben führen dürfen, bräuchte es weder Gatter noch Hirtenhunde. Aber die Schafe sehen die Sache nicht so und würden ihre Beschützer-Hunde kaum vermissen.

Was ich sagen will, der “kirchliche Pastor”, der sich als Nachfolger des allmächtigen Tyrannen, auch “Hirte” nennt, hat Glück, daß die Metapher von “seinen Schäfchen” nicht verstanden wird. Hat die jüdisch.katolische Tradition diese Schafthirte-Metapher als eine Art Lackmuss-Test geprägt?

Solange man den Menschen sagen kann, daß man sie ausnutzt, häutet, Schär-t und endlich auffrist, und sie blöken trotzdem gemütlich weiter vor sich her, solange besteht keine Gefahr.

Ich versuchte den Begriff auf seine wahre Bedeutung zurück zu bringen, das “geistige Mäntlchen” des Hirten beiseite zu schieben und, um das zu verdeutlichen, daß ich mit “üblichen Pastoren” wenig gemein habe, habe ich mich nicht nur “selbst ernannt” (wie schon die Untersuchungsrichterin feststellte!) sondern nun noch einmal “selbst umbenannt”. Er- und umbenannt und alles selber.

Wenn es Göttern darum ginge, wer von mehr Menschen inbrünstiger Angerufen wird, dann dürfte Amun (Amen, “dem Amun”) im Vergleich zu Thor ganz armseelig aussehen. Klar, viele Menschen murmeln Gebete vor sich her, die die ganz still und leise, bestenfalls jedoch mit gefasster Sprechstimme, mit einem “Amen” beenden. Das “Amen in der Kirche”, kommt schon, aber was ist es gegen das “Tooor” auf dem Fußballfeld?

22 Ritualmeister in knappen Anzügen laufen wie wild auf einem Platz herum, um eine Situation herbeizuführen, damit zig Tausende, machmal sogar Millionen Menschen lauthalls Toooor schreien, Tanzen, in religiöse Verzückung verfallen. Wen verwundert es da noch, daß man dazu Baal benutzt, um Toooor zu erreichen. Oder Thor.

Welch Freude, welche Extase, wenn es dann noch heisst: Pass … und TOOOOOR. Der Pass-zum-Thor.

Der PassThor, als Vorlage, als Weg, als Grundlage für ein Resultat hat mit dem Schäfer nichts am Hut. Mehr mit einem Bergpass. Oder Reisepass. Der Reise-Pass-zum-Thor.

Der Passthor informiert über Baal und wie Baal zu Thor kommt. Wieso man Jesus gut durchkauen will, wenn man Teonanácatl sprechen möchte.

Ich versuchte manchem Beamten zu erklären, daß Thor mich ernennt hat, als Pass-Thor den Menschen von Baal zu berichten, damit Baal viele zu Thor bringt. Aber natürlich ist das so nicht leicht zu verstehen und im formalen Sinne natürlich auf absolut korrekt darauf hinzuweisen, daß ich mich von keiner Autorität zu etwas habe ernennen lassen und das, was ich bin, aus meinen Entscheidungen und Handlungen gekommen ist. Ich will auch nicht ernannt werden; ich will erkannt werden!

Wenn jemand nach der Beschäftigung mit meinem Werk sagt: “Das ist wahrlich ein Passthor!” – dann bin ich es – für ihn oder sie. Es ist völlig irrelevant, wozu irgendwer irgend wen ernannt hat, das einzige was zählt, ist was man tut.

Und mein Wirken bestand und besteht darin, die Menschen durch Baal zu Thor zu bringen, was auch irgendwann einmal “christliche Mission” genannt wurde, bevor die “großen Buchreligionen” dafür sorgten, daß Freiheit mit Angst gleichgesetzt wurde.